NOI Techpark D2 -
Wo Licht zu Materie wird

Der Innovationsbezirk Südtirols ist ein Zukunftsstandort, an dem alles möglich scheint. Auf zwölf Hektar des ehemaligen Alumix-Areals in Bozen ist die Zukunft schon heute Wirklichkeit: hier befinden sich das terraXcube, ein Zentrum für die Simulation extremer Klimazonen, Labors der neuesten Generation, Versuchszentren für Robotik, KI, Nachhaltigkeit, Food & Health und vieles mehr.
Zwischen renovierten Bestandsbauten und Neubauten hat das Architekturbüro Busselli Scherer das Projekt D2 umgesetzt. Entstanden ist dabei ein Mehrzweckgebäude, das sich der Forschung an Lebensmitteln der Zukunft widmet. Ein besonderes Merkmal ist seine changierende Fassade, die das Sonnenlicht in architektonisches Material verwandelt.

“Wir wollten ein Gebäude schaffen, das so hell ist wie das Konzept des Wissens. Dank der innovativen Pfosten-Riegel-Fassade tritt das einzigartige Gebäude in einen visuellen Dialog mit der Natur und den Menschen.”
Roberto Busselli
In seiner Beschreibung des Gebäudes beginnt Roberto Busselli, Gründungspartner des Büros Busselli Scherer, mit der Fassade, die gemeinsam mit PICHLER projects realisiert wurde. Sie bildet das charakteristische Gesicht des Gebäudes, das die Forscherinnen und Forscher des NOI Techparks jeden Tag willkommen heißt.
Das Projekt D2 folgt einem strengen Masterplan, der Höhen, Ausrichtungen und bestimmte Materialien vorgibt. Trotzdem ist es gelungen, dem Baukörper eine starke Identität zu verleihen. Aluminium erwies sich durch seine technischen und gestalterischen Eigenschaften als ideales Material.
Dank der extrudierten, eloxierten Aluminiumprofile, verändern sich – je nach Sonnenstand und Sonneneinfallswinkel – Farbe und Reflexion der Nord- und Südfassaden des D2. So wird Zeit zur gestalterischen Dimension – das Licht verwandelt die Fassade in eine Bühne permanenter Veränderung.
Gestaltet nach klaren technischen und architektonischen Prinzipien, verleihen die Pfosten und Riegel der Fassade ihre rhythmische Dynamik. Maßgefertigte Profile aus eloxiertem, stranggepresstem Aluminium. Die Fassade präsentiert sich als kraftvolles und zugleich elegantes Gestaltungselement, das dem Gebäude eine klare und unverwechselbare Identität verleiht.


“Durch das Know-how von PICHLER projects war es uns möglich, eine ehrgeizige architektonische Idee Realität werden zu lassen. Die Fassade des D2 ist ein beeindruckendes Objekt, das Ästhetik und technische Leistungen vereint. Besonders das präzise Prototyping der Pfosten und Riegel und des Montagesystems war entscheidend für die erfolgreiche Umsetzung.”
Roberto Busselli
Unterstützt durch das technische Know-how von PICHLER projects wurden die imposanten Pfeiler präzise geplant, getestet und umgesetzt – inklusive Windlastprüfung, Abdichtungsdetails und integrierter Entwässerung. Vom Konzept bis zur Umsetzung ist das Projekt das Ergebnis der intensiven Zusammenarbeit von Architekten und Ingenieuren.
“Die Zusammenarbeit mit PICHLER erfolgte in enger Abstimmung und auf das gemeinsame Ziel fokussiert. Wir sind stolz darauf, dieses Ergebnis teilen zu können, das unsere Erwartungen übertroffen hat.”
Roberto Busselli
